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Pressemitteilung – München, 23. Januar 2014

Medienpädagogisches Referentennetzwerk Bayern ist ein großer Erfolg: Stiftung Medienpädagogik Bayern freut sich über positive Zwischenbilanz

Rundum gelungen! Das ist das Resümee der knapp 12.000 Eltern und Erziehenden, die seit Juni 2012 an kostenfreien Informationsveranstaltungen zur Medienerziehung in bayerischen Schulen und Kindertagesstätten teilgenommen haben. Im Rahmen des Projekts Medienpädagogisches Referentennetzwerk Bayern sind bis heute rund 320 Veranstaltungen durchgeführt worden. Die Stiftung Medienpädagogik Bayern kann damit eine äußerst positive Zwischenbilanz ihres Projekts ziehen.

Gelobt wurde neben den gut aufbereiteten Inhalten vor allem die fachliche Kompetenz der eigens für das Projekt geschulten Referentinnen und Referenten sowie die Organisation durch die Stiftung Medienpädagogik Bayern. „Der Informationsbedarf in Sachen Medienerziehung ist groß. Medienpädagogische Elternarbeit ist in einer sich stetig wandelnden Medienwelt eine wichtige Aufgabe der Medienpädagogik. Aus diesem Grund wurde das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern ins Leben gerufen. Wir freuen uns sehr, dass das Angebot so großen und positiven Zuspruch erfährt“, so Siegfried Schneider, Vorsitzender des Stiftungsrats und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Für das Jahr 2014 liegen der gemeinnützigen Stiftung bereits über 140 weitere Anfragen für medienpädagogische Elternabende vor.

Eine detaillierte Auswertung der Rückmeldungen der ersten 200 Veranstaltungen bestätigt den großen Erfolg des Projekts. 95 Prozent der Bildungseinrichtungen gaben an, mit dem Angebot des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern durchweg zufrieden gewesen zu sein. Die meisten Anfragen hatte die Stiftung von Seiten bayerischer Schulen. Aber auch Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Volkshochschulen zeigten großes Interesse.

Betrachtet man die Themenverteilung, wird deutlich, dass die Nachfrage nach Elternabenden für alle drei Altersgruppen groß war. Das Schwerpunktthema „Soziale Netzwerke & Cyber-Mobbing“ für die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen wurde mit 30 % im schulischen als auch außerschulischen Bereich am häufigsten gebucht. Bei den Elternabenden für die Altersgruppe der 6- bis 10-Jährigen stieß das Schwerpunkthema „Internet“ mit 22 % auf das größte Interesse. Die Infoabende für die Altersgruppe der 3- bis 6-Jährigen wurden von 17 % der Bildungseinrichtungen angefragt. Etwa zwei Drittel der Anfragen kamen von Bildungseinrichtungen aus den süd-westlichen Regionen Bayerns. „Diese Ergebnisse sind wichtig für künftige öffentlichkeitswirksame Maßnahmen im Jahr 2014. Das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern werden wir verstärkt in den bisher schwächer vertretenen Bezirken bekannt machen, um flächendeckend in ganz Bayern interessierte Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen zu können“, betont Siegfried Schneider. „Außerdem wird im Jahr 2014 vor allem die inhaltliche Überarbeitung einiger Themenschwerpunkte sowie die Weiterbildung der für das Projekt tätigen Referentinnen und Referenten im Fokus stehen.“

Das im Juni 2012 gestartete Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern unterstützt Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Familienzentren bei der Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen für Eltern und stellt kostenfrei Referentinnen und Referenten für Vorträge zur Verfügung. Zur Auswahl stehen Elternabende zur Mediennutzung der 3- bis 6-Jährigen, der 6- bis 10-Jährigen und der 10- bis 14-Jährigen. Für die letzten beiden Altersgruppen können Zusatzangebote mit vertiefenden Informationen, z.B. zu den Themen Handy oder Soziale Netzwerke & Cyber-Mobbing, gewählt werden. Interessierte Bildungseinrichtungen können unter www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de einen Elternabend anfragen.

Kontakt: Julia Vatter
Telefon (089) 63 808 269
info@stiftung-medienpaedagogik-bayern.de

Ziel der gemeinnützigen Stiftung Medienpädagogik Bayern ist es, einen selbstbestimmten, aktiven und kritischen Umgang mit Medien und Kommunikationstechnologien zu vermitteln. Die Stiftung möchte bayernweit Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und pädagogisch Tätige für eine kompetente Mediennutzung sensibilisieren. Gegründet wurde die Stiftung im September 2008 von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) als konsequente Fortführung der bereits bestehenden Aktivitäten der Landesmedienzentrale im Bereich Medienpädagogik.

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