10. Fachtagung des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern nimmt das Thema Fake News und das neue Angebot des FLIMMO in den Blick 

Was sollten Eltern beim Thema Falschmeldungen beachten? Welche Angebote für kindgerechte TV- und Streaming-Inhalte kann man ihnen an die Hand geben? Wie kann man Eltern auch in Pandemiezeiten durch Online-Elternabende bestmöglich begleiten? Diesen vielfältigen Themen widmete sich die 10. Fachtagung des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern, die am 27. Oktober 2021 für die Mitglieder des Netzwerks online ausgerichtet wurde. Die jährlich stattfindenden Fachtagungen des Referentennetzwerks der gemeinnützigen Stiftung Medienpädagogik Bayern der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) greifen aktuelle Themen auf. Sie bieten Vorträge von Fachleuten, dienen der Weiterbildung der Referentinnen und Referenten und ermöglichen den Austausch untereinander.

„Mit den Fachtagungen unterstützt die Stiftung die Expertinnen und Experten bei ihrer Tätigkeit für das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern und trägt zur Qualitätssicherung des hochwertigen Angebots bei“, so Dr. Thorsten Schmiege, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Bayern und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). „Die positive Resonanz und die große Nachfrage bestätigen, welch wichtigen Stellenwert das Angebot des Referentennetzwerks bayernweit hat: Mit rund 1.900 Informationsveranstaltungen konnten in 10 Jahren über 63.500 Eltern und Erziehende erreicht werden.“

Zum Beginn der Online-Tagung stellte Bidjan Vakili, Projektleiter des FLIMMO, das neue Online-Angebot des FLIMMO – Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube, und das neue Bewertungssystem für Filme, Serien und YouTube-Kanäle vor. Anschließend tauschten sich die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen über ihre Erfahrungen und aktuelle Fragestellungen bei den Online-Elternabenden aus. Samuel Lolagar, Cyber Security Experte, ging in seinem Vortrag „Fake News und Desinformation“ auf Merkmale von Falschmeldungen ein und gab praxisbezogene Tipps, um sie zu erkennen. Die abschließenden Rückmeldungen der Referentinnen und Referenten zur Fachtagung fielen durchweg positiv aus.

Seit Juni 2012 unterstützt das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern bayerische Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Familienzentren bei der Planung und Durchführung von medienpädagogischen Informationsveranstaltungen und stellt kostenfrei Referentinnen und Referenten für Vorträge zur Verfügung. Zur Auswahl stehen Elternabende zur Mediennutzung von unter 3- bis 6-Jährigen, von 6- bis 10-Jährigen und von 10- bis 14-Jährigen. Als zusätzliches Angebot stehen drei Infoveranstaltungen in Leichter Sprache zur Verfügung. Die Elternabende werden seit Juni 2020 auch online angeboten. Interessierte Bildungseinrichtungen können unter www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de einen Elternabend anfragen. Das Referentennetzwerk ist ein Angebot der Stiftung Medienpädagogik Bayern und wird von der Bayerischen Staatskanzlei gefördert.

Kontakt: Julia Vatter
Telefon (089) 63 808 269
referentennetzwerk@stiftung-medienpaedagogik-bayern.de

Ziel der gemeinnützigen Stiftung Medienpädagogik Bayern ist es, einen selbstbestimmten, aktiven und kritischen Umgang mit Medien und Kommunikationstechnologien zu vermitteln. Die Stiftung möchte bayernweit Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und pädagogisch Tätige für eine kompetente Mediennutzung sensibilisieren. Gegründet wurde die Stiftung im September 2008 von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) als konsequente Fortführung der bereits bestehenden Aktivitäten der Landeszentrale im Bereich Medienpädagogik.