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Pressemitteilung – München, 31. März 2017

Erfahrungsaustausch und Weiterbildung: Sechste Fachtagung des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern nimmt die Videoplattform YouTube unter die Lupe

Welche aktuellen Trends zeichnen sich auf YouTube ab? Wie erkennt man Falschmeldungen im Internet? Wie geht man mit unterschiedlichen Elterntypen und Erziehungsmethoden um? Diese und weitere Fragen wurden in Hinblick auf die Elternabende des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern bei der sechsten Fachtagung am 28. März 2017 diskutiert. Jährlich lädt die Stiftung Medienpädagogik Bayern alle Referentinnen und Referenten des Netzwerks zu einem Austauschtreffen ein und greift mit Fachvorträgen aktuelle Medienthemen auf.



Am Vormittag konnten sich die Expertinnen und Experten in einem Bar Camp über ihre persönlichen Erfahrungen aus den Elternabenden austauschen. Insbesondere die Themen Fake News, Cyber-Mobbing und bewahrpädagogische Ansätze in Kindertageseinrichtungen boten Anlass zur Diskussion. Im Rahmen eines Vortrags von Dr. Iren Schulz, Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin an der Universität Erfurt, erhielten die Teilnehmenden am Nachmittag Hintergrundinformationen zu der bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebten Videoplattform YouTube. Praktische Anregungen für die Elternarbeit wurden aufgezeigt und gemeinsam diskutiert wie z.B. das Einrichten des „Eingeschränkten Modus“ auf YouTube oder die Vereinbarung klarer Regeln für die YouTube-Nutzung. Ein Ausblick auf das Jahr 2017 und eine Feedbackrunde bildeten den Programmabschluss. Die Fachtagung stieß auf großen Zuspruch und wurde sehr positiv aufgenommen.



„Die Austauschtreffen stärken die bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und den Fachkräften im Referentennetzwerk und werden von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend wahrgenommen. Unser Ziel ist es, die Referentinnen und Referenten in Hinblick auf die Durchführung der Elternabende bestmöglich zu unterstützen“, so Siegfried Schneider, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Bayern. „Mit den Expertinnen und Experten steht und fällt der Erfolg des Projekts. Dieser zeigt sich auch an der ungebrochenen Nachfrage nach dem Angebot.“

Seit Juni 2012 unterstützt das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern bayerische Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Familienzentren bei der Planung und Durchführung von medienpädagogischen Informationsveranstaltungen und stellt kostenfrei Referentinnen und Referenten für Vorträge zur Verfügung. Interessierte Bildungseinrichtungen können unter www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de einen Elternabend anfragen. Das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern ist ein Angebot der Stiftung Medienpädagogik Bayern und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Kontakt:
Julia Vatter
Telefon (089) 63 808 269
info@stiftung-medienpaedagogik-bayern.de

Ziel der gemeinnützigen Stiftung Medienpädagogik Bayern ist es, einen selbstbestimmten, aktiven und kritischen Umgang mit Medien und Kommunikationstechnologien zu vermitteln. Die Stiftung möchte bayernweit Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und pädagogisch Tätige für eine kompetente Mediennutzung sensibilisieren. Gegründet wurde die Stiftung im September 2008 von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) als konsequente Fortführung der bereits bestehenden Aktivitäten der Landesmedienzentrale im Bereich Medienpädagogik.

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      • Medienführerschein Bayern für Berufliche Schulen - Neue Unterrichtseinheiten „Datenschutz“, „Urheberrecht“ und „Beruf und Arbeit in Film und Fernsehen“ veröffentlicht

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      • Fit im Urheberrecht – Medienführerschein Bayern sensibilisiert Kinder und Jugendliche

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      • Ehrenamtliches Engagement des Stiftungsvorstands durch Bundespräsidenten bei Bürgerfest 2017 gewürdigt

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