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Pressemitteilung – München, 04. Mai 2016

Fünfte Fachtagung des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern rückt das Thema Cyber-Mobbing in den Fokus und bietet Bar Camp für Erfahrungsaustausch

Wie hängen Mobbing und Cyber-Mobbing zusammen? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Und wie kann Cyber-Mobbing vorgebeugt werden? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen erhielten die Referentinnen und Referenten bei der 5. Fachtagung des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern am 03. Mai 2016. Die jährlichen Fachtagungen greifen regelmäßig relevante Themen auf, die den Referentinnen und Referenten für die Durchführung der Elternabende wichtiges Hintergrundwissen bieten.



„Mit den jährlich stattfindenden Austauschtreffen möchte die Stiftung die aktiven Referentinnen und Referenten bei ihrer Tätigkeit für das Referentennetzwerk bestmöglich unterstützen und zur Sicherung des qualitativ hochwertigen Angebots beitragen“, so Siegfried Schneider, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Bayern. „Wie wichtig das Angebot des Medienpädagogischen Referentennetzwerks Bayern ist, bestätigt die positive Resonanz und die große Nachfrage nach Elternabenden: Bisher haben wir rund 32.000 Eltern und Erziehende mit den Informationsveranstaltungen des Referentennetzwerks erreicht.“

Am Vormittag der 5. Fachtagung hatten die Teilnehmenden in einem Bar Camp die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen aus den Elternabenden auszutauschen und relevante Themen zu diskutieren. Birgit Kimmel, Pädagogische Leitung der EU-Initiative klicksafe, Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz, informierte die Teilnehmenden am Nachmittag in einem Fachvortrag über Zusammenhänge im Mobbing-Prozess und neue Interventionsmöglichkeiten bei Cyber-Mobbing. Esther Christmann, Medienpädagogin der Jugendschutzstelle Präventiver erzieherischer Jugendmedienschutz der Stadt Regensburg, stellte anschließend das Planspiel Cyber-Mobbing „Bloßgestellt im Netz“ des Aktion Jugendschutz Bayern e.V. vor. Abschließend diskutierten die Teilnehmenden zentrale Aspekte des Themas in Hinblick auf die Beratung von Eltern. Die Fachtagung stieß auf regen Zuspruch und wurde sehr positiv aufgenommen.



Seit Juni 2012 unterstützt das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern bayerische Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Familienzentren bei der Planung und Durchführung von medienpädagogischen Informationsveranstaltungen und stellt kostenfrei Referentinnen und Referenten für Vorträge zur Verfügung. Interessierte Bildungseinrichtungen können unter www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de einen Elternabend anfragen. Das Medienpädagogische Referentennetzwerk Bayern ist ein Angebot der Stiftung Medienpädagogik Bayern und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Kontakt: Julia Vatter
Telefon (089) 63 808 269
info@stiftung-medienpaedagogik-bayern.de

Ziel der gemeinnützigen Stiftung Medienpädagogik Bayern ist es, einen selbstbestimmten, aktiven und kritischen Umgang mit Medien und Kommunikationstechnologien zu vermitteln. Die Stiftung möchte bayernweit Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und pädagogisch Tätige für eine kompetente Mediennutzung sensibilisieren. Gegründet wurde die Stiftung im September 2008 von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) als konsequente Fortführung der bereits bestehenden Aktivitäten der Landesmedienzentrale im Bereich Medienpädagogik.

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      • Medienführerschein Bayern für Berufliche Schulen - Neue Unterrichtseinheiten „Datenschutz“, „Urheberrecht“ und „Beruf und Arbeit in Film und Fernsehen“ veröffentlicht

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      • Fit im Urheberrecht – Medienführerschein Bayern sensibilisiert Kinder und Jugendliche

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